Guidelines Brand Resources

Hallo! Auf dieser Seite unterstützen wir dich bei der korrekten Verwendung unserer Assets. Bitte verwende nur die hier von Livesystems zur Verfügung gestellten Assets. Sie entsprechen unserem Corporate Design. Andere Assets – etwa Logos, die du im Web findest – dürfen nicht eingesetzt werden.

Diese CI/CD-Richtlinien schaffen einen klaren Rahmen. Sie lassen dort gestalterische Freiheit, wo diese die Wirkung der Marke stärkt. Ziel ist ein moderner, selbstbewusster Auftritt von Livesystems als Teil der Schweizerischen Post.

Unser Logo
Unsere Farben
Unsere Schriften und Typografie
Unser Layout
Unsere Bildwelt
Unsere Icons
Gestaltungsregeln für Eigenwerbung
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Guidelines Brand Resources

Unser Logo

Der Loop (Bildmarke) ist das visuelle Merkmal unserer Brand. Zusammen mit der Wortmarke steht unser Logo für die Dynamik und Verbundenheit von Livesystems – einfach verständlich und dynamisch. Wichtig: Wir verwenden das Logo primär mit Bild- und Wortmarke. Nur in Ausnahmefällen darf die Bildmarke auch ohne Schriftzug eingesetzt werden, etwa bei Social-Media-Profilbildern und Favicons. Die entsprechende Datei kannst du bei Mirjam Tschachtli bestellen.

Seit Januar 2026 verwendet Livesystems nur noch das neue Endorsement-Logo «Livesystems | Post Advertising». Der bisherige Claim «Reach your audience» fällt weg und darf auf dem Logo nicht mehr eingesetzt werden.

Das neue Logo macht die Zugehörigkeit zur Schweizerischen Post sichtbar und stärkt Vertrauen, Reichweite und Glaubwürdigkeit. Es ersetzt alle bisherigen Logo-Varianten. Ab sofort verwenden wir das Post-Logo ausschliesslich in Gelb.

Logo Anwendung Logo Anwendung

Das Livesystems-Bildelement (der Play-Button) des neuen Logos steht – je nach Anwendung und Hintergrund – in Schwarz, Weiss oder Verlaufsfarbe. Der Verlauf ist definiert und darf nicht verändert werden.

Das Bildelement der Post darf NUR in Gelb verwendet werden. Alle anderen Varianten sind nicht zulässig. Der Schriftzug ist immer schwarz oder weiss.

Wichtig: Wir setzen möglichst immer das farbige Livesystems-Bildelement ein, sofern der Kontrast zum Hintergrund gross genug ist. Grund: In der schwarzen und weissen Version wirkt das Post-Logo “brandingtechnisch” sehr viel stärker. Indem wir auch unser Bildelement farbig einsetzen, wirken wir diesem Ungleichgewicht entgegen. Unser oberstes Ziel ist es, dass der Play-Button gut sichtbar ist.

Logo Anwendung Logo Anwendung

Schutzraum: Der definierte Schutzraum bleibt ein zentrales Element der Markenführung. Er gewährleistet Lesbarkeit und Wirkung des Logos in allen Anwendungen. Der Schutzraum ist zwingend einzuhalten – auch im Co-Branding-Kontext. Text, Bilder oder grafische Elemente dürfen diesen Bereich nicht verletzen.

Für das Post-Endorsement-Logo «Livesystems | Post Advertising» gilt ein Schutzraum von mindestens 120 Prozent (Breite) bzw. 180 Prozent (Höhe) des Logos.

Minimalgrösse: Wir wollen jederzeit eine optimale Lesbarkeit gewährleisten. Das Logo darf deshalb bei digitalen Anwendungen nicht kleiner als 25 Pixel (Höhe) sein. Bei gedruckten Produkten gilt eine Mindestgrösse von 3 mm (Höhe).

Platzierung: Platzierst du das Logo auf einem Bild, achte darauf, dass es keine wichtigen Bildelemente wie etwa Gesichter überdeckt.

Rotationen: Rotationen und Spiegelungen des Logos sind nicht erlaubt. Das Logo muss immer horizontal stehen.

Logo Anwendung

Bei Partnerschaften setzen wir das Logo nicht zusammen, sondern verbinden die beiden Player mit einem x. Dabei steht Livesystems immer links bzw. oben, also an erster Stelle.

Wichtig: Ist die Umsetzung des Post-Logos in Gelb nicht möglich (beispielsweise, weil eine Partnerschaft keine farbigen Logos zulässt), wendet euch bitte an Mirjam Tschachtli.

Logo Anwendung

Wir verwenden das Logo primär mit Bild- und Wortmarke. Eine Ausnahme bildet Social Media: Hier stehen die Lesbarkeit und die Wirksamkeit der Inhalte im Vordergrund. Wir setzen hier deshalb die alleinstehende Bildmarke ein anstelle des Post-Endorsements. Die Markenbotschaft vermitteln wir über den Content (Text oder Bild) – passend zur Plattformlogik und zum Nutzerverhalten. Ihr findet die entsprechenden Regeln in der beiliegenden Grafik.

Logo Anwendung

Unsere Farben

Die Farben von Livesystems sind definiert. Sie dürfen nicht verändert werden: kein Abdunkeln, kein Erhellen, keine Verwendung mit Transparenz-Effekt.

Dark Green bildet zusammen mit Schwarz und Weiss die Basis des Livesystems-Farbkonzepts. Es verkörpert die Passion unseres Schaffens und gibt dem farblichen Konzept die nötige Stabilität. Wir setzen Primärfarben für Typografie oder als Hintergrundfarben ein.

Dark Green

RGB 0-91-80
HEX #005b50
CMYK 93-14-53-57
Pantone 330C

Schwarz

RGB 0-0-0
HEX #000000
CMYK 0-0-0-100

Weiss

RGB 255-255-255
HEX #ffffff
CMYK 0-0-0-0

Farb Anwendung

Sekundärfarben ergänzen die Primärfarben. Wir setzen sie als Hintergrundfarben ein.

Cool Menthol

RGB 198-230-231
HEX #C6E6E7
CMYK 27-0-12-0

Light Lavender

RGB 214-200-254
HEX #d6c8fe
CMYK 20-24-0-0

Deep Red

RGB 152-41-66
HEX #982942
CMYK 27-92-55-26

Neutral Grey

RGB 240-240-240
HEX #F0F0F0
CMYK 7-5-6-0

Dusty Desert

RGB 238-229-220
HEX #eee5dc
CMYK 8-10-14-0

Farb Anwendung

Mit unseren Akzentfarben setzen wir farbliche Akzente im Design. Wir verwenden sie nie grossflächig. Die Akzentfarbe Mint Green ist die zweite Farbe im Livesystems-Loop (Bildmarke).

Mint Green

RGB 32-211-130
HEX #20d382
CMYK 64-0-71-0
Pantone 7479C

Sweet Honey

RGB 240-179-35
HEX #F0B323
CMYK 6-32-91-0

Farb Anwendung

Unsere Feedbackfarben nutzen wir ausschliesslich für Fehlermeldungen, Warnungen, Bestätigungen sowie informative Benachrichtigungen im digitalen Bereich. Für Flächen verwenden wir nur Blau. Für Typografie, Icons und Konturen setzen wir Rot, Gelb und Grün ein.

Blue

RGB 53-115-239
HEX #3573ef

Green

RGB 32-211-130
HEX #20d382

Yellow

RGB 240-179-35
HEX #F0B323

Red

RGB 218-55-76
HEX #da374c

Farb Anwendung

Unsere Schriften und Typografie

Livesystems will mit einheitlichem Erscheinungsbild auftreten, was zu einer starken Wiedererkennung über alle Kanäle führt. Wir setzen deshalb konsequent unsere zwei Schriften «Neometric Alt» und «Neue Haas Grotesk» ein.

«Neometric Alt» ist eine serifenlose Schrift, die auf einem geometrischen Fundament aufgebaut ist. Sie ist unsere Logo- und Brand-Schrift. Das Logo ist in der Schrift «Neometric Alt Regular» gesetzt. Für die Wortmarke wurden einzelne Zeichen verändert und speziell an unsere Brand angepasst.

Wir verwenden «Neometric Alt» aufgrund ihrer starken Wiedererkennung allgemein für Marketing und Branding. Dazu gehören Werbemittel, Website, Visitenkarten, Briefcouverts, Beschriftungen etc.

Für die Schrift braucht es eine Lizenz. Wir verwenden primär die in der Grafik genannten Schriftschnitte. Für Hervorhebungen im Fliesstext dürfen wir zusätzlich auch die entsprechenden «Italic»-Schnitte einsetzen.

Willst du einen Textabschnitt fett (Bold) markieren, musst du den Schriftschnitt «Neometric Alt Bold» einsetzen. Für kusiven Text (Italic) wählst du den entsprechenden Schriftschnitt «Italic» aus. Wichtig: Du darfst die Schriftart nicht über die Steuerelemente Bold (B) und Italic (I) im Programm verändern.

Typografie Anwendung Typografie Anwendung

Die Schrift «Neue Haas Grotesk» ist eine klassische serifenlose Grotesk-Schrift mit klaren Formen, die sich gut mit geometrischen Schriften wie «Neometric Alt» kombinieren lässt. Sie ist nicht streng geometrisch, aber sie bietet eine starke, neutrale Präsenz, die das klare Design von «Neometric Alt» unterstützen kann. Die Schrift «Neue Haas Grotesk» ist die Vorgängerin der Schrift «Helvetica». Der Einfachheit halber nennen wir die Schrift «Livesystems».

Die Schrift «Livesystems» setzen wir primär als Korrespondenz-Schrift ein. Wir verwenden sie für alle Office-Anwendungen wie Word, PowerPoint oder Excel.

Ausnahme Outlook: In E-Mails setzen wir mit der Schrift «Segoe UI» auf eine sichere Standardlösung. Denn für eine korrekte Übermittlung der Schrift «Livesystems» müsste auch der Empfänger oder die Empfängerin die kostenpflichtige Schrift installiert haben. Mit der Gratis-Schrift «Segoe UI» stellen wir sicher, dass die Nachricht korrekt ankommt.

Beim Verwenden der Schrift «Livesystems» nutzen wir ausschliesslich die in der Grafik genannten Schriftschnitte. Willst du einen Textabschnitt fett (Bold) markieren, musst du den Schriftschnitt «Livesystems-Headlines» einsetzen. Für kusiven Text (Italic) wählst du den Schriftschnitt «Livesystems-Highlight-Standard» aus. Wichtig: Du darfst die Schriftart nicht über die Steuerelemente Bold (B) und Italic (I) im Programm verändern.

Typografie Anwendung

Als Fallback-Schrift für die Schrift «Neue Haas Grotesk» alias «Livesystems» setzen wir die Standardschrift «Arial» ein. Wichtig: «Arial» ist nur die Reserveschrift! Primär verwenden wir die Schrift «Neue Haas Grotesk».

Wir verwenden wann immer möglich vorgefertigte Vorlagen. Dort sind die einzelnen Formate für Abschnitte und Schriften bereits korrekt vorgegeben.

Hast du keine geeignete Vorlage zur Verfügung, beachte folgende Hierarchien:

Headlines

Titel dürfen je nach Dokument unterschiedlich gross sein. Wir setzen sie immer im Schriftschnitt Bold. Die restlichen Textgrössen definieren wir basierend auf der Headline.

Subheadlines

Die Subheadline setzen wir primär im Schriftschnitt Medium. Standardmässig entspricht die Schriftgrösse 2/3 der Headline.

Ausnahme: Bezieht sich die Subheadline nur auf einen Textblock und nicht direkt auf die Headline des Dokuments – beispielsweise bei einer Infobox –, kann die Grösse auch an den Fliesstext angepasst werden. Die Subheadline setzen wir in diesem Fall in Bold. Für die Grösse rechnest du jene des Fliesstextes mal 1,5.

Fliesstext und Lead

Für Fliesstext und Lead setzen wir standardmässig «Livesystems-Standard» in Light bzw. «Neometric Alt» im Fontschnitt Regular ein. Der Text entspricht 1/2 oder 1/3 der Headline-Grösse.

Bei Werbemitteln wie Plakaten oder Screen-Inhalten darf der Text auch grösser sein: maximal 2/3 der Headline.

Typografie Anwendung

Unser Layout

Jedem Layout liegt das Grundraster mit 6×6 Teilen zugrunde – die «Rule of Thirds». Mithilfe dieses Grundrasters sowie der Symmetriestruktur unterteilen wir das Layout in Bereiche, die dem Gesamteindruck eine klare Ordnung verleihen. Der Fokus liegt dabei immer auf der Botschaft – unabhängig davon, ob das Layout aus nur einem vollflächigen Bereich besteht oder in mehrere Bereiche unterteilt wird.

Klarheit und Fokus des Layouts sind uns wichtig. Wir verzichten deshalb auf überlagernde Flächen und Bilder sowie auf Transparenz, diagonale Linien und andere geometrische Formen.

Layout Anwendung Layout Anwendung

Wir können das Layout sowohl vertikal als auch horizontal in Bereiche aufteilen. Die Unterteilung basiert auf zwei kombinierbaren Strukturen, die beide vom Grundraster (6×6) abhängig sind: Zum einen die «Rule of Thirds» (Einteilung des Layouts in Drittel), zum anderen die symmetrische Aufteilung (Einteilung in zwei gleich grosse Bereiche). Wollen wir die beiden Strukturen kombinieren, müssen alle daraus resultierenden Bereiche dem Grundraster von 6×6 Teilen folgen. Damit das Gesamtbild nicht zerstückelt aussieht, darf das Layout in maximal 6 Bereiche unterteilt werden.

Dabei gilt: Ein Bereich erscheint immer in einer Primär- oder Sekundärfarbe, wobei die Primärfarben zu priorisieren sind – Alternative ist ein randabfallendes Bild. Der Fokus muss auf dem Inhalt liegen (Text, Button oder Icon). Wende die farbigen Bereiche entsprechend an. Im Layout dürfen keine Verläufe verwendet werden.

Als Schriftfarben setzen wir im Layout die drei Primärfarben ein. Verwende Dark Green nur auf weissem Hintergrund. Setze auf hellem Hintergrund Schwarz und auf dunklem Hintergrund Weiss als Schriftfarbe ein.

Layout Anwendung

Don’ts

Die folgenden Beispiele zeigen, wie das Layout nicht gesetzt werden darf.

Layout Anwendung

Unsere Bildwelt

Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Die Botschaft wird durch verschiedene Elemente wie Farbe, Cast, Licht, Perspektive und Schärfentiefe gesteuert und verstärkt. Mit einem einheitlichen Bildstil können wir unsere Markenwerte einfach transportieren.

Für alle Verkaufsunterlagen und Firmenpräsentationen werden nur hochwertige Fotografien verwendet. Laienhafte Smartphone-Aufnahmen in tiefer Qualität sind zu vermeiden. Weitere Don’ts: Wir benutzen keine farbverändernden Filter. Wir zeigen keine Screens mit veralteten Logos und Farben.

Unsere Bildwelt setzt sich aus vier verschiedenen Motiven zusammen: Produkte im Umfeld, Menschen & Produkte, Menschen oder Unternehmen.

Produkte im Umfeld: Wir lichten Produkte primär in ihrer natürlichen Umgebung ab (im ÖV, an Zentren, in Strassen, in Shops usw.). Wir achten dabei darauf, dass der Fokus auf den Produkten / DOOH-Screens liegt, das Umfeld aber verständlich ist. Wir vermeiden störende Objekte vor, neben und hinter unseren Produkten.

Menschen und Produkte: Bilder sprechen und leben, wenn nicht nur das Produkt, sondern auch die Zielgruppe ersichtlich ist. Daher setzen wir bei Bildern auf den Einsatz von Personen. Der Screen bleibt dabei im Fokus. Bei der Platzierung der Models achten wir darauf, dass sie Emotionen zeigen. Gut sichtbare Ablichtung des Gesichtes, positiver Gesichtsausdruck. In Environments wie etwa an Bahnhöfen zeigen wir nicht einzelne Personen, sondern nach Möglichkeit immer die Menschenmasse. Wichtig: Die Bilder sollen real und natürlich wirken. Die Positionierung der Models, die Blickrichtung und das Verhalten sollen ungekünstelt und echt sein. Beispielsweise soll die Person den Zapfhahn oder das Portemonnaie für Zahlungen an der Kasse natürlich und unverkrampft halten.

Menschen: Gelegentlich verwenden wir auch Bilder, bei denen die Emotionen der Zielgruppe im Fokus sind. Der Screen kann dann zweitrangig (evtl. in der Unschärfe) auf dem Bild sein oder auch ganz weggelassen werden. Bei diesen Bildern ist es wichtig, die unterschiedlichen Emotionen stark und einprägsam festzuhalten. Für weitere Infos zum Umgang mit Personen und zum Styling siehe Cast.

Unternehmen: Bilder, die das Unternehmen repräsentieren oder das Arbeitsumfeld zeigen, sollten stets aufgeräumt, sauber und reduziert erstellt werden. Für Bilder vom Unternehmen sollten daher alle sichtbaren Arbeitsplätze und Flächen aufgeräumt und gereinigt werden.

Unsere Models sind ausdrucksstark und positiv. Sie haben ein gepflegtes und natürliches Erscheinungsbild. Diversität ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bilder. Sie wird natürlich und selbstverständlich gelebt.

Wirkung und Auftreten: Die Models sind selbstbewusst, aufgeschlossen und haben ein sympathisches, freundliches und gewinnendes Auftreten. Wir zeigen Alltagssituationen mit natürlichen, positiven Emotionen. Schweizer Werbetreibende und Agenturen sollen sich mit unseren Models identifizieren können. Sie sollen die Schweiz in ihrer breiten Facette repräsentieren. Es dürfen Charaktergesichter eingesetzt werden. Wir setzen auf eine hohe Identifikation, nicht auf Perfektion.

Styling: Das Styling ist einfach, natürlich und authentisch. Der Kleidungsstil ist gepflegt und auf die jeweilige Persona sowie das Setting abgestimmt, zum Beispiel unterwegs im öffentlichen Raum, im Auto oder im Arbeitsumfeld. Ziel ist ein glaubwürdiger Alltagslook, der die Person unterstützt und nicht vom Inhalt oder vom Produkt ablenkt.

Models dürfen keine Kleidung mit politischen, extremistischen oder menschenfeindlichen Aussagen tragen. Ebenso sind grossflächige Fremdbrandings auf Kleidung, Accessoires oder Requisiten zu vermeiden.

In der Regel stehen keine professionellen Visagist:innen zur Verfügung. Das Styling erfolgt selbstständig mit einem natürlichen Alltagslook. Make-up und Haare sollen dezent sein und die individuellen Gegebenheiten der Person unterstützen.

Wir empfehlen: Neutrale Alltagskleidung (casual oder business-casual) in dezenter und ruhiger Farbgebung. Idealerweise Wechselkleidung für Variationen während des Shootings (z. B. Jacke, Schal, Pullover).

Zu vermeiden sind grelle oder stark leuchtende Farben (z.B. pink, knallgelb, neon), negativ konnotierte Brands oder klare Sportzugehörigkeiten (z. B. Fanartikel, problematische Marken), tiefe Ausschnitte oder sehr kurze Röcke, grosse Logos oder auffällige Schriftzüge sowie Muster wie Karos, Streifen oder starke Prints.

Farben unterstreichen Emotionen und schaffen Atmosphäre. Wir arbeiten mit einer reduzierten Farbgebung und achten darauf, dass unsere Bilder nicht zu grell oder zu bunt sind. Die Farbgebung harmonisiert mit unserer Hauptfarbe Dark Green sowie Schwarz und Weiss.

Kleidung und andere starke zusätzliche Bildelemente können mit ergänzenden Farben gestaltet werden, um die Brandzugehörigkeit zu unterstützen. Generell muss die Farbgebung der Bilder mit unserem Farbauftritt harmonieren. Grelle Leuchtsignale werden entsättigt, damit das Bild ruhig wirkt.

Wir arbeiten primär mit natürlichen Lichtquellen, die unseren authentischen Bildstil unterstreichen. Dabei achten wir darauf, dass unsere Produkte schön ausgeleuchtet sind. Das Produkt wird aber nicht künstlich gehighlightet. Der Screen soll authentisch «leuchten». Das Licht ist weich – harte Schatten gilt es zu vermieden.

Unter Bildkomposition versteht man die künstlerische Anordnung von Elementen innerhalb eines Bildes. Durch eine natürliche Inszenierung erzählen unsere Motive eine glaubwürdige Geschichte und sprechen den Betrachter emotional an. Mit der Auswahl eines bestimmten Fokuspunkts und dem gekonnten Einsatz von Tiefenunschärfe verstärken wir die Botschaft.

Mit Perspektiven darf gespielt werden, immer mit dem Ziel, eine natürliche Situation abzulichten. Wollen wir Emotionen zeigen, nutzen wir Perspektive und Kameraposition, um die gewünschte Wirkung zu verstärken.

Greifen wir auf sogenannte Stockbilder zurück, müssen unsere Bildeigenschaften bei der Auswahl berücksichtigt werden. Es ist sinnvoll, von künstlichen, unnatürlichen Motiven abzusehen. Symbolbilder – beispielsweise ein Handschlag – sagen nichts über die Leistung und den Mehrwert unserer Brand aus. Es ist wichtig, dass die Bilder zum Gesamteindruck von Livesystems passen und nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden.

Unsere Icons

Icons sind eine visuelle Darstellung eines Objekts oder einer Aktion. Die kleinen Grafiken unterstützen auf minimalistische Weise die Botschaft an den Empfänger.

Damit all unsere Designs einheitlich erscheinen, setzen wir auch auf einen konsequenten Einsatz eines identischen Icon-Stils. Wir verwenden ausschliesslich Icons der Bibliothek Icon54. Diese Icons werden ausschliesslich von Livesystems verwendet.

Unsere Icons sind schlicht gezeichnet und fügen sich mit ihren subtilen Rundungen perfekt in unseren restlichen Brand-Auftritt. Die Rundungen geben einen ergänzenden Kontrast zu unserer geometrischen Layoutstruktur.

Icons können uns helfen, eine Botschaft visuell zu untermalen. Wichtig ist, dass die Icons eine Bedeutung und einen Nutzen haben. Wir verzichten auf den Einsatz von vielen Icons. Das Design wirkt sonst sehr schnell unruhig und es wird schwierig, die Informationen aufzunehmen.

Die Icons dürfen nicht verändert oder mit Effekten erweitert werden. Sie werden immer als Kontur und nicht ausgefüllt eingesetzt.

Gestaltungsregeln für Eigenwerbung

Unsere Eigenwerbemassnahmen betreffen u.a. Partnerschaften, DOOH-Screens und Print-Anzeigen.

Zuerst das Bild, dann das Layout: Die visuelle Leitidee folgt dem Prinzip: zuerst das Bild, dann das Layout. Der DOOH-Screen ist das Hero-Element. Wir vermeiden grafische Hilfsmittel wie Balken, Rahmen, Verläufe und Abdunkelungen. Wir sorgen für eine gute Lesbarkeit über eine gute Bildauswahl, die Komposition und definierte Safe-Zones.

Für Branding-Print-Ads gilt: Das Motiv ist der Hero. Nicht der Text, nicht der Balken, nicht das CI-Element. Kontrolle: Die Leser müssen in einer Sekunde folgende Marker erkennen: DOOH, öffentlicher Raum, Livesystems-Screen. Ist dies nicht der Fall, verpufft der Imagetransfer. Die Leitentscheidung sollte deshalb sein: Das Motiv bekommt immer so viel Raum, dass der DOOH-Screen vollständig und eindeutig lesbar ist. Das Layout hat sich dem Bild unterzuordnen, nicht umgekehrt.

Don’ts: angeschnittene Screens, fehlende Füsse/Beine/Standfüsse, abgewürgte Bilder durch Abdunkelung oder durch Balken. Denn ein Balken ist formal zwar sauber, aber kommunikativ hart. Die Abdunkelung löst zwar die Härte, zerstört aber das Motivverständnis. Beides ist suboptimal.

Safe-Zone statt Balken: Wir arbeiten neu konsequent mit unsichtbaren Safe-Zones für Text und variabler Bildführung. Safe-Zones reservieren Raum für Text, ohne das Bild oder das Motiv zu beschneiden. Balken, Abdunkelung oder Farbflächen zur Textunterlegung sind nicht mehr erlaubt.

A. Textzone festlegen: Definiere eine fixe Textzone, aber ohne Fläche (kein Balken, keine dunkle Box, keine Abdunkelung über dem Motiv). Der Text liegt immer in einer definierten Zone. Diese Zone ist transparent. Die Lesbarkeit wird über Bildauswahl und Bildbearbeitung gelöst. Dieses Vorgehen zwingt uns zur Auswahl von guten Motiven.

Im Hochformat befindet sich der Text immer im unteren Drittel. Im Querformat befindet sich der Text immer links oder unten links. Der Text darf das Bild überlagern, aber nur Bereiche mit geringer Detaildichte.

B. Motiv auswählen: Wähle das Motiv so aus, dass das Bild folgenden Vorgaben entspricht: Der DOOH-Screen muss immer vollständig sichtbar sein. Auch die Standfüsse oder die Verankerung müssen sichtbar sein. Der Kontext muss klar erkennbar sein (Bahnhof, Stadt, Frequenz, Bewegung). Das Bild darf nicht durch Layout-Elemente beschnitten werden. Wichtig: Wenn das Bild diese Kriterien nicht erfüllt, ist es das falsche Bild.

C. Text-Layout festlegen: Grundsätzlich gilt: Der Text reagiert auf das Bild, nicht umgekehrt. Das Bild wird deshalb stets zuerst komponiert, erst dann legen wir die Textkomposition fest. Wichtig: Ist der Text nicht sauber lesbar, ist das Bild ungeeignet.

Wir wollen keine Balken und Abdunkelungen mehr. Stattdessen setzen wir auf ein bildgetriebenes System mit fixen Textzonen und kompromissloser Motivwahl. Die Eigenwerbung wirkt dadurch deutlich hochwertiger; das Branding wirkt klarer und langfristig konsistent über alle Formate hinweg. Der Imagetransfer ist dadurch maximal wirksam.

Ziel: Branding Kampagne. Fokus auf Imagetransfer und sofortiger Erkennbarkeit von DOOH und Livesystems.

Bildwelt: Realer öffentlicher Raum in der Schweiz, Menschen in Bewegung. Der Livesystems-Screen ist stets klar sichtbar und vollständig – er ist das Hero-Element des Motivs.

Zwingende Layout-Vorgaben: 1. Der DOOH-Screen darf nicht angeschnitten sein. 2. Keine Abdunkelung oder Überlagerung des Screens. 3. Keine Balken oder Flächen, die das Motiv beschneiden. 4. Motiv muss in Hochformat und Querformat funktionieren.

Textintegration: Der Text liegt frei auf dem Bild. Es gibt für jedes Format eine fixe Safe-Zone. Die Lesbarkeit wird über Bildauswahl und Kontrast gesteuert, nicht über Flächen. Der Text darf das Bild überlagern, aber nicht das zentrale Motiv.

Skalierbarkeit: Jedes Motiv muss für Hochformat und Querformat adaptierbar sein. Der Screen bleibt in beiden Versionen vollständig sichtbar. Die Textposition bleibt pro Format konsistent.

Verbindliche Masterlayouts in unterschiedlichen Formaten stellt dir gerne Mirjam Tschachtli zur Verfügung.

Pflichtregeln

  • Screen immer vollständig sichtbar
  • keine Abdunkelung über Screen oder Standfuss
  • Balken, Rahmen oder Farbflächen am Bildrand nur Ausnahmefällen bei Spezialformaten
  • Text darf Bild überlagern, aber nicht das zentrale Motiv

Regeln Bildauswahl

  • öffentlicher Raum klar erkennbar
  • Schweiz-Bezug sichtbar oder implizit
  • Menschen in Bewegung bevorzugt
  • natürliches Licht, reale Situationen
  • Screen bleibt in beiden Versionen vollständig sichtbar

Regeln Typografie

  • Headline maximal 6 bis 8 Wörter
  • starke, klare Aussagen
  • hoher Kontrast zum Hintergrund
  • keine Outline-Effekte, keine scharfen Schatten

Do’s and Don’ts

Do’s
  • Motiv zuerst denken, Layout danach
  • Screen als zentrales Erkennungsmerkmal inszenieren
  • Mut zu grosszügigen Bildern
  • Konsistente Textzonen über alle Sujets
Don’ts
  • Balken oder Farbflächen am Bildrand
  • Abdunkelung zur Texterzwingung
  • Anschnitt von Screen oder Standfuss
  • Textposition pro Sujet neu erfinden